Umweltfreundliches und supergünstiges Waschmittel

Nachdem ich das jetzt schon auf so vielen Blogs gesehen habe, möchte ich es jedoch auch auf meinem Blog veröffentlichen, da ich meine Wäsche momentan nur noch so wasche. Natürlich habe ich vorher schon immer mit indischen Waschnüssen gewaschen, allerdings muss ich einfach sagen: warum nicht die wertvollen Naturschätze aus unseren Breitengraden verwenden?

 

Nun – zu allererst braucht ihr einfach erstmal Sammlergeist, eine große Stofftasche oder einen großen Korb und ab mit euch während der Kastaniensaison zum Sammeln. Man kann auch noch mit eingetrockneten Kastanien arbeiten.

Für eine Maschine benötigt ihr 5 Kastanien und ca. 250 ml Wasser. Solltet ihr eingetrocknete Kastanien vom Vorjahr benutzen, diese einfach 1 Tag vorher in etwas Wasser einweichen.

 

Waschmittel aus Kastanien I

 

Um das Waschmittel letztendlich herzustellen nochmal hier die Zutatenliste:

  • 5 Kastanien
  • 250 ml Wasser
  • ein Passiertuch, oder ein normales Küchenhandtuch
  • einige Tropfen ätherisches Öl (optional für den Duft)
  • einen leistungsstarken Mixer

Nun gebt ihr die Kastanien mit dem Wasser in den Mixer und mixt sie gut durch. Während dessen könnt ihr schon die Schaumbildung erkennen. Wenn das Ganze eine ganze Zeit lang gut gemixt ist und eine Art „Kastanienmilch“ entstanden ist, eine Schüssel mit dem Passiertuch auslegen und das ganze durch das Tuch abseihen.

Nun habt ihr das fertige Waschmittel in der Schüssel und den Trester im Tuch. Aus dem Trester könnt ihr noch einmal Waschmittel herstellen, einfach das wieder mit Wasser in den Mixer geben und die Prozedur wiederholen. Das klappt noch ganz gut, aber öfter habe ich das nicht mehr ausprobiert.

Das Waschmittel könnt ihr jetzt noch mit ätherischen Ölen zum Duften bringen. Ich liebe die Kombination aus Nelkenöl und Melisse (je 12 Tropfen).

Ihr könnt das Waschmittel auch gut 1 Tag in einem Vorratsglas im Kühlschrank aufbewahren.

Waschmittel aus Kastanien II

Das Waschmittel dann einfach in das dafür vorgesehene Fach in der Waschmaschine geben und Waschgang einstellen. Ich habe bis jetzt bei jeglicher Wäsche gute Erfahrungen gemacht (außer Wolle, Seide etc.) – also bei 40°-Wäsche als auch bei Kochwäsche.

Imagepflege – was soll das?

Imagepflege – dieses Wort ist mir jetzt die letzten Tage immer wieder in den Sinn gekommen. Und das ist ja immer für mich dann ein Zeichen – hey, darüber könntest Du Dir doch mal Gedanken machen. Nicht umsonst spukt mir das schon die ganze Zeit im Kopf herum. Ja – Image…was ist das eigentlich im Grunde genommen?

Grundsätzlich übersetzt heißt es: Bild, Abbild, Darstellung, Ruf

Quelle: Wikipedia

Anhand der Übersetzung ist schon klar, was Image also ist: ein Bild, welches man der Öffentlichkeit oder Gesellschaft von sich präsentiert.

Was mich sofort anfixt und auf die Frage wirft: wer entscheidet denn, welches Bild von mir gepflegt werden will.

Und da ist meiner Meinung nach ziemlich viel Absurdes unterwegs. Wenn ich mich im Netz so umschaue, finde ich es schon fast pervers, wie sich Menschen wohl mittlerweile in unserer Gesellschaft präsentieren müssen. Immer ein Lächeln auf den Lippen, wie aus einer Werbung für Zahncreme, immer gut gelaunt, natürlich in Business-Kleidung gepackt – auf keinen Fall anstößig, mit einem mustergültigen Haarschnitt, und gern noch den Aktenkoffer in der Hand.

Sehen so die gesellschaftlich erfolgreichen Menschen von heute aus? Ist also jeder, dessen Natur nicht diesem Abbild entspricht also außerhalb? Nein, so schlimm will ich das nicht polarisieren. Allerdings ist es dennoch ein Spiegel dessen, welches Idealbild in unserer Öffentlichkeit publiziert wird. Nämlich, das eines permanent funktionierenden, dabei immer gut gelauten Karrieremenschen, der neben seiner praktizierten Überstundenbereitschaft noch genügend Zeit hat, seine 3 Kinder zu hochbegabten weiteren gut gelaunten Karrieremenschen hoch zu „fördern“. Dabei ist dieser Mensch auch noch sportlich aktiv, kann noch „nebenbei“ qualitative Zeit mit seiner Familie verbringen und ist auch ständig erreichbar.

So – mal ganz ehrlich: wenn ich mir das so durchlese, kommt mir persönlich das kalte Grauen. Jede Faser in meinem Körper sträubt sich dagegen, genau dieses Bilderbuchleben zu führen. Warum? Hört sich doch prima an…Ja, wenn alles so klappt, könnte das prima sein. Aber leider gibt es im Leben nicht nur die Einflüsse, die man selber einbringen kann. Oft werden von außen Rahmenbedingungen geschaffen. Und damit schwankt dieses ganze Idealkonstrukt derb.

Und damit sind Identitätskrisen vorprogrammiert, weil man glaubt, sobald man etwas anders tickt, macht man etwas falsch. Also versuchen die Menschen immer mehr ein öffentliches Bild von sich zu konstruieren, welches ihrer wahren Natur in keinster Weise entspricht. Was wirklich anstrengend sein kann. Ich möchte nicht von anderen Menschen für etwas gemocht werden, was ich  nicht bin. Um dann meine wahre Persönlichkeit zu verstecken, aus Angst, von anderen nicht mehr respektiert oder anerkannt zu werden.

Wir sollten vielmehr wieder den Mut fassen, unsere Natur wirklich anzuerkennen, und diese auch auszuleben. Natürlich gibt es krankhafte Facetten, die ich damit nicht meine. Manche haben ja schon Angst, sich ein Tattoo stechen zu lassen, obwohl sie das gerne tun würden, aber da kommen dann wohl einige Mitmenschen in ihrer Umgebung nicht klar etc. Ich spreche von solch einer Art Ausleben. Einfach seine eigene Individualität wieder strahlen lassen. Denn genau das kommt in meinen Augen viel zu kurz. Sich selbst leben zu dürfen.

Meine Farben – Grün

Ich habe ja in meinem Lebensupdate geschrieben, dass meine Seele definitiv alle Farben des Spektrums benötigt.

Und ich möchte einfach etwas über eine meine wichtigste Farbe schreiben. Nämlich, das Grün.

Grün verbinde ich mit Mutter Erde. Sie vermittelt mir viel Ruhe, Heimat, Sicherheit, Leben, Lebenskraft, Hoffnung und ein Behütet sein.

Sobald es in der Natur grün wird, geht es mir gut. Ich lebe direkt auf. Diese Farbe wirkt auf mich sehr beruhigend, deshalb ist mein Schlafzimmer in einem zarten grün gehalten mit grünen Vorhängen und meist grüner Bettwäsche.

In der Farbtherapie wir Grün bei Herzkrankheiten eingesetzt. Auch Trauer, Wut und Liebeskummer können dadurch gelindert werden. Grün kann aber auch Neid, Gleichgültigkeit und Müdigkeit auslösen.

Ich liebe es, mich in grün zu kleiden. Meine grünen Kleidungsstücke sind meine absoluten Lieblinge. Komischerweise fühle ich mich dann auch sehr mit dem Organismus Erde mehr verbunden, wenn ich grüne Kleidung trage. Es erdet mich richtig.

Ihr seht schon, ich meine Seele hat eine sehr grüne Seite. Die mineralienreichsten Lebensmittel sind grün. Das ist auch noch ein bedeutender Faktor. Ich liebe es, in die Natur zu gehen, und frisches Wildgrün für meine Mahlzeit zu ernten. Und das ist natürlich noch eine tiefere Bindung, die dadurch entsteht.

Ich denke, dass ich auf jeden Fall morgen wieder etwas grünes am Leibe tragen werde 🙂

Farbbedeutung - Grün

Kurzes Lebensupdate von meiner Wenigkeit

Ja, in letzter Zeit ist es etwas ruhig um mich geworden. Warum? Weil ich momentan nichts sehnlicher benötige, als zur Ruhe kommen.

Und ich musste folgendes feststellen: ich bin eine freie und wilde Seele. Ja, was soll das jetzt wieder heißen? Ich habe eine ganze Zeit lang nun mit den Dingen herum experimentiert, die mir vor einigen Jahren noch echt was bedeutet haben. Habe viel schwarz getragen (schon fast dogmatisch), habe mich zu sehr auf Klischee-Pflege usw. gestürzt. Ja, es hat ein paar Tage wieder Spaß gemacht, aber ganz ehrlich? Ich glaube, meine Seele ist zu sehr gewachsen, um in eine Schublade zu passen.

Das bin einfach nicht ich. Egal, in welchem Bereich des Lebens. Keine Schublade, keine Lehre, kein Guru – nichts kann meinen seelischen Bedürfnissen gerecht werden. Was mir gerecht wird? Ein ruhiges Leben, durchsetzt mit der Verbundenheit zur Natur, natürliche Klänge, Trommelklänge, Duft von Räucherwerk, Kerzenschein, das Grün der Wälder, der Duft der Kräuter, liebe und lebensbejahende Menschen, Lebendigkeit und alle Farben (egal – von weiß bis schwarz – das volle Spektrum) und ein einfaches Leben.

Daher habe ich für mich folgende Maßnahmen getroffen:

  • Schließung meines Facebook-Accounts
  • Reduzierung meiner Online-Aktivität zum Zwecke der Informationsbeschaffung und Erfahrungsaustausch auf ganz wenigen ausgewählten Foren
  • weiterhin für diesen Blog schreiben
  • drastische Reduzierung meiner Handy-Erreichbarkeit

Meine Seele lässt sich leider oft treiben und ich möchte nicht wieder orientierungslos ständig im Äther hängen und mich nur noch online betätigen.

Ich selber führe mit Passion ein recht einfaches Leben, in dem man nicht ständig irgendwelchem sinnlosen Kram hinter rennt. Ich habe im Laufe eines Monats erst vor kurzem mal gedacht, ich müsse mir allerhand „gönnen“. Mal shoppen. Für mich. Und was alles ankam. Klamotten, Schmuck, Schuhe…ganz ehrlich? Das Glücksgefühl war kaum vorhanden und wird von dem Ärger nun überwogen, warum ich das überhaupt gemacht habe.

Daher wird dieser Blog auch immer mehr bunt und fröhlich durchgemischt daher kommen. So, wie ich selber bin. Keine Themenfixierung mehr. Worauf ich Lust habe, das wird hier erscheinen. Und wenn es auch noch so belanglos für manche sein mag – es ist mein Blog, und er sollte das wieder geben, was ich bin.

Ich freue mich auf Menschen, die weiterhin diesem Blog folgen, allen anderen wunderbaren Menschen wünsche ich viel Freude im Leben 🙂

Insomnia – Das Grauen

Und wieder lieg ich nachts wach und klar,

die Dunkelheit birgt keine Ruh.

Meine Sinne, die eines Luchses,

alles, alles, nehmen sie wahr.

 

Schatten an des Bettes Rand,

versuchen mich zu packen,

versuchen mich zu greifen,

ich zweifle an meinem Verstand.

 

Die Augen spielen mir Streiche,

die Schatten beginnen zu tanzen,

einen Tanz des Grauens,

ach – weiche von mir – weiche.

 

Dreh mich weg, von den Bildern des Schauerns,

sie nehmen mich ein,

mein Herz klopft und tobt so wild,

nehme eine Haltung ein – die, des Kauerns.

 

Versuche die Augen zu schließen,

es gelingt mir nicht,

ich starre gebannt an das Dunkle,

oh Gott – wie sie die Folter an mir genießen.

 

Die Schatten blicken mir zu mit wilden Fratzen,

sie grinsen ganz breit, ihr Antlitz so schauerlich,

sie kichern wild, grausam und geifern,

Klauen des Horros, die mich kratzen.

 

Mein Innerstes schreit nach Ruhe, nach Stille,

sie sollen endlich aus meiner Sicht verschwinden.

Die Augen geschlossen, die Augen offen,

es ist einerlei – zu gehen, ist nicht ihr Wille.

 

Ich ringel mich immer mehr ein, wie ein Kind in Mutters Schoß,

die Bettdecke über meinen Kopf gezogen,

ich ruh in einer Höhle nun, es ist heiß und stickig,

ach – hier will ich sein – die Schatten – vergingen sie bloß.

 

Tiny Bats Filme – Hexen hexen

Dieses Mal möchte ich über einen meiner Lieblings-Kinder-Filme schreiben. Hexen hexen.

Hexen Hexen

Naja – wobei ich mich schwer zurückhalten muss, das Wort „Kinder“ aus wieder heraus zu schreien.

Der Film erschien 1990 und kommt mit einer wirklich tollen Besetzung daher. Darunter auch die wundervolle, traumhafte, absolut zauberhafte Anjelica Huston. Ja, ich verehre sie. Morticia sei Dank!

Zur Handlung:

Hexen gibt es überall! Davon erzählt Oma Helga aus Norwegen ihrem Enkel am Anfang sehr ausführlich. Wie jede tolle Oma ist sie eine Meisterin der Erzählungen und lehrt dem Enkel Luke, woran man echte Hexen erkennt. Hexen haben z.B. keine Zehen, tragen Perücken etc. Ich möchte nicht alles schon verraten 🙂

Und Hexen hassen Kinder! Sie können Kinder förmlich NICHT riechen. Für sie stinken Kinder. Daher hat die große Oberhexe einen Plan ersonnen, alle Kinder dieser Welt zu eliminieren.

Um diesen Plan umzusetzen, hat sie in England eine große Hexenkonferenz einberufen, in dem Hotel, in dem sich Luke mit seiner Großmutter befinden. Während dieser Konferenz wird Luke von den Hexen in eine Maus verwandelt, genauso wie ein anderer Junge. Mithilfe eines Elixiers, welche die große Oberhexe entwickelt hatte.

Nun versucht Luke mithilfe seiner Großmutter und dem anderen Jungen, namens Bruno, das Elixier zu stehlen, um dann alle Hexen aus England ebenso in Mäuse zu verwandeln.

Der Film ist für mich als Erwachsene, Hexenfan und Anjelica Huston-Verehrerin ein Riesenspaß zum Anschauen. Allerdings könnte es sein, dass Kinder beim Anblick der Hexen, wenn sie ihre Perücken und Gesichtsmasken abnehmen, ein Trauma sein. Wenn man die Oberhexe dann sieht, merkt man schnell, dass bei der Produktion Jim Henson am Werk war. Es sieht wirklich grauenhaft aus. Und ich könnte mir vorstellen, dass Kinder mit 6 Jahren, dann schon einen Riesenschrecken bekommen. Der Film ist ab 6 Jahren frei gegeben, dies sollte aber jeder selbst entscheiden, ob er seine Kinder in diesem Alter diesen Film schauen lassen möchte.

Ich auf jeden Fall komm voll auf meine Kosten, es kommt so richtige Hexenstimmung auf, und kann diesen Film jedem empfehlen, der genauso auf dieses Thema abfährt.

Desillusionierte Mitmenschen – jenseits des Kuschel-Puschel-Weges

Die letzte Zeit bin ich darauf gestoßen, dass es doch echt interessant ist, wie Mitmenschen reagieren können, wenn man nicht immer breit lächelnd, mit gefalteten Händen durch die Welt schreitet und nur eine angenehme Stimmlage wählt und höfliche Wortwahl zu Tage fördert. Wenn man einfach nur mal seine Meinung sagt, ohne jemanden zu beleidigen (wie z.B. ich mag das oder das nicht). Es geht mir nicht um Aburteilung von anderen Menschen oder ähnlichem. Es geht mir um Umstände, die ich nicht gut heiße, oder Geschmack in Bezug auf Musik usw.

Manche Menschen scheinen wirklich ein Konstrukt um einen zu bauen. So, wie sie dich gern sehen würden. Und jetzt ist man doch glatt selbstdenkender und selbstfühlender Mensch, und weicht unwissend von diesem Bild ab. Und schon fällt ein imaginärer Amboss auf den unvorbereiteten Zeitgenossen.

Aber woher kommt das? Wieso bauen wir uns aus gewissen Momentaufnahmen, die wir von einem Menschen haben, ein selbst konstruiertes Ideal, welches dann dieser Nichtsahnende zu erfüllen hat, und wenn nicht, sinkt er in der Gunst. Prinzipiell gesehen ist das eine sehr große Bürde, die man niemanden aufzwingen darf – denn dieses Idealbild hat ja diese Person von z.B. mir gemacht. Ich habe mich nie als ein solches verkauft. Ist es daher gesehen nicht doch der Fehler der Person, jemanden aus mir zu machen, der ich vielleicht gar nicht bin?

Das ganze Leben ist ein steter Transformationsprozess und da ist es doch sehr vermessen zu glauben, dass eine einzelne Person immer gleich ist und bleibt, oder immer meinem Bild von der Person entspricht.

Wir sollten lernen, wieder mehr unsere Mitmenschen so zu erleben, wie sie wirklich sind. Und die Sympathie sprechen lassen, nicht ein imaginäres Bild entscheiden lassen, ob ich mich mit dieser Person umgeben möchte, oder nicht. Denn dies kann ein sehr großer Druck sein, unter dem man dann letztendlich darunter leidet. Unbewusst!

Und wenn ich jemanden vor mir habe, der glaubt, irgendeine Rolle vorspielen zu müssen, dann kommt man nie in die Lage, die vollständige, wunderbare und auch manchmal düstere oder wütende Persönlichkeit kennen zu lernen. Auf jeden Fall die authentische Person! Und das ist mir ehrlich gesagt, das allerliebste!

 

Moskitos des Grauens…..Panikzone Wald!

Es ist einfach nur großartig! Ja – genau – großartig! Wie wunderbar die Natur doch ist und es auf dieser Welt noch immer eine unglaubliche Vielfalt an Tieren gibt.

Ich bin sehr tierlieb. Naja – sagen wir mal so, ich mag Tiere. Klar – wer nicht? Bin ja kein herz- oder seelenloser Mensch. Also – ich streichle sie gern, schaue sie mir gern an, befinde mich also in einer wunderbaren Koexistenz mit Ihnen. Ich habe auch Lieblingstiere. Katzen zum Beispiel. Katzen sind toll. Oder Gottesanbeterinnen – wunderschöne Tiere. Raben, Hunde, Bären – es gibt so viele Tiere, die ich wirklich toll finde!

Aber bei manchen neige ich dazu, ihnen sämtliche Existenzrechte abzuerkennen: Moskitos, und Pferdebremsen. Für den naiven Weltenbürger wie mich, scheint es schon fast so, als wären diese Drecksviecher nur deshalb mit uns auf dem selben Planeten, um uns derb zu quälen! Ja – quälen.

Puh – jetzt fängt die auch noch zum Jammern an….Ich? Nö, das hat mit Jammern nicht mehr das Geringste am Hut! Das sind Tatsachenschilderungen. Reale Momentaufnahmen.

Der Tag begann eigentlich mit anderen Plänen. Wir wollten uns einen netten Vormittag in München machen – alten Südfriedhof anschauen, bisschen spazieren gehen, uns das zarte Sommerlüftchen um das Näschen wehen lassen. Also einen richtig schönen Vormittag verleben.

Im Laufe der ersten Tagesstunden haben wir beschlossen, uns ist das heute etwas too much. Also haben wir als Alternative beschlossen, einen schönen Morgenspaziergang im Wald zu verbringen. Hund eingepackt – los gehts! Ausgestattet mit Sonnenbrille, Handy (zwecks Kamera – man will ja schließlich schön romantisches Bildmaterial einfangen).

Der Spaziergang dauerte exakt 8 Minuten (ich hab wirklich auf die Uhr gekuckt). 3 Minuten Fußmarsch zur ersten Weggabelung, dann Attacke von der Armee der Todesmoskitos des Grauens. Leute – ich wurde im Minutentakt getackert. Wirklich getackert. Erst dachte ich, dass das doch bestimmt psychisch bedingt ist. Ihr wisst schon – wenn man glaubt, hier krabbelt und sticht was, fängt man automatisch an zu kratzen. Bis mein Mann schon meinte, dass ein richtiger Schwarm mich unter Angriff hatte. Ein kurzer Blick auf seinen Rücken ließ keine Zweifel mehr offen.

Naja, also das einzig vernünftige: umdrehen, Auto (diese Mistviecher verfolgen einen auch wirklich bis da rein), und nach Hause. Natur ist sooo schön. Draußen….ohne diese Stechviecher. Also – Klimaanlage an, zurücklehnen und heute Abend werden wir auch bisschen draußen verbringen…in der Stadt – auf Asphalt.

 

Ich habe Phobophobie – die Angst vor der Angst….

Ohje – schon wieder so ein Lippenbekenntnis werden sich jetzt manche denken. Jein. Ich möchte nur etwas zu einem Thema schreiben, welches mich nun schon seit einigen Jahren verfolgt. Angst….

Ich hatte früher irgendwann sehr viel Angst. Dies kam jedoch schleichend. Vorher lief alles in richtig guten Bahnen. Ich habe ohne großartige Selbstzweifel meinen Schulabschluss gemacht, war recht tough in meinen Vorstellungsgesprächen für die Ausbildung unterwegs, habe mich grundsätzlich nie in meinem Wesen beeinflussen lassen.

Bis das Leben anfing, scheinbar unkontrollierbar zu werden. Auf einmal bekam ich langsam Angst. Irrationale Angst wohl gemerkt. Angst vor einem Tiger, der vor einem plötzlich erscheint, ist völlig legitim. Nein, ich spreche von Angst, die einen ergreift, sobald man wach wird, weil man glaubt, den Tag nicht überstehen zu können. Weil man einfach Panik vor dem Tag hat, vor allen nicht einmal imaginär greifbaren Gefahren, die überall auf einen lauern. Ich kenne diesen Zustand noch sehr gut, obgleich ich selbst nicht mehr darunter leide.

Angst ist ansteckend, Angst konditioniert, Angst programmiert. Überall kann man Angst finden, uns wird Angst gemacht. Ich rede nicht über den angenehmen Schauer, der einen überkommt, wenn man bewusst mal einen Horrorfilm schaut. Sondern die stete Angst, die immer über uns schwebt. Wenn man in die gegenwärtige Presse schaut, ist das sehr gut sichtbar. Uns wird Angst vor dem Wetter gemacht, Angst vor Krieg, Angst vor Börsencrash, Angst vor Krankheiten – immer kommt die Angst ins Spiel.

„Angst ist eine Krankheit…sie kriecht in die Seele von jedem der es zulässt“ – Zitat aus dem Film „Apocalypto“. Und ja, da ist etwas dran. Das Gute an der Sache? Naja, ich kann das Ganze beeinflussen, um in einer solchen Situation nicht wieder in einen panischen Zustand zu geraten. Aber wer sich das nicht bewusst machen kann, weil er nicht erkennt, wie diese Mechanismen funktionieren, was ist mit dem? Tja – Was ist mit Menschen, die ständig unter einem gewissen Angstzustand leiden? Sie sind leichter zu lenken, denken nicht nach, ob das, was man ihnen einflüstert, auch der Wahrheit entsprechen könnte.

Angst ist auch ein Wirtschaftsfaktor. Manche Dinge verkaufen sich besser, wenn die Menschen mehr Angst haben. Versicherungen z.B. Und Angst tut mit uns noch etwas: es lähmt! Menschen, die Angst haben, sind nicht mehr beweglich. Weder im Denken, noch im Tun. Sie ergeben sich vielmehr in die Situationen, in denen sie sich befinden.

Daher werde ich mir auf jeden Fall wieder eine Hornhaut zulegen und die Angst nicht mehr in meine Seele lassen. Natürlich bedeutet das etwas Arbeit und Selbstbeherrschung, aber irgendwann werden diese Anstrengungen mit Routine belohnt! Ich denke, es lohnt sich, der Geist wird dadurch freier, kreativer und beweglicher.

 

Angst

Schmerzen

Der Titel scheint etwas weird zu sein. Aber das ist so das Thema der letzten Tage bei mir.

Nach dem Pinakothek-Wochenende gab es eigentlich keinen Tag, ohne Schmerzen. Zuerst der obere Rücken, und nach einer eingelegten Sportpause der untere. Und der machte in keinster Weise Spaß.

Irgendwann fängt man an, seine eigenen kleinen Rituale zu erfinden. Ich habe das Training komplett umgemodelt. Von schwerem Gewichttraining zu Training mit eigenem Körpergewicht, danach warme Dusche und dann sitzen auf heißer Wärmflasche. Feier ich ganz besonders, da es ja draußen momentan im Juli kalt ist…

Naja – der Doktor hat mir auf jeden Fall einen Riegel vorgesetzt, was schweres Gewichtstraining anbelangt und ich muss sagen, dem werde ich jetzt erstmal folgen. Wenn der Körper daran keinen Spaß mehr hat, muss man kucken, wie man das gestaltet. Ich brauch diesen Körper noch länger. Aber es gab zumindest Entwarnung, dass es kein Bandscheibenvorfall ist. Was eine große Befürchtung von mir war.

Also werde ich wieder leichteres Krafttraining mit Laufen koppeln. Bin heute 5 km gelaufen – ganz locker. Das hat enorm gut getan – für die Seele und für den Körper. Daher werde ich jetzt wieder diesen Weg einschlagen. Etwas Gutes hat das Ganze ja: die Ausstattung im Fitnesskeller ist somit vollkommen ausreichend für den Erhalt meiner Fitness und ich kann wieder von Hochleistungssport in den Fitnesssport wechseln, was mein Stresslevel bestimmt runter fahren lässt.

Sei es, wie es ist – ich freu mich drauf!

 

Rückenmuskulatur